Carsten Büttner ist Kameramann, Fotograf und Cutter .

 

1958 in Dresden geboren und aufgewachsen, erlernt er zunächst der Familientradition folgend das Handwerk des Steinmetzes. Aus politischen Gründen war ihm der Weg an die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) verwehrt. Als Autodidakt wagt er Anfang der neunziger Jahre den Quereinstieg als Kameramann und arbeitet unter anderem für den Nord- und Mitteldeutschen Rundfunk. Neben Reportagen ist er an zahlreichen Kurzspiel- und Dokumentarfilmen beteiligt, die auf regionalen sowie nationalen Festivals zu sehen sind. Fotografische Auftragsarbeiten setzt er in der Bildberichterstattung für regionale Zeitungen, der Objektfotografie für Kunstkataloge sowie der Fotodokumentation von soziokulturellen Ereignissen um.

Seine freien fotografischen Arbeiten allerdings waren bislang nur seinen Freunden vorbehalten.

 

Fotografieren ist für Carsten Büttner ein offener und ebenso persönlicher Prozess, in dem er sich dem Leben annährt. Seine Bilder entstehen aus der jeweiligen Situation und Stimmung heraus, auf der Suche nach Ordnungen, die das Zusammenspiel von Körpern, Räumen und Licht zu einem sinnlichen und erzählerischen Gefüge fasst. Es ist das Entdecken von Schönheit, konzentriert in einem vermeintlich alltäglichen, flüchtigen Moment. Seine Sujets erstrecken sich von Architektur- und Landschaftsaufnahmen über Luftbilder bis hin zur Porträtfotografie. Einen besonderen Stellenwert in seinem Schaffen nimmt das wiederkehrende Thema der verlassenen Orte ein.

 

Seit 2009 gibt er seine Erfahrungen im Arbeiten mit Kamera, Licht und Ton weiter an Studierende der Hochschule Neubrandenburg und im Rahmen von bildungspolitischen Projekten an Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigung.

 

Carsten Büttner wohnt und arbeitet in Sommersdorf östlich des Kummerower Sees in Vorpommern.

  • Twitter Clean
  • w-flickr